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Skoliosebehandlung IN BREMERHAVEN

Skoliose ist eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, die oft mit einer Verdrehung der Wirbelkörper einhergeht. Diese Verformung kann unterschiedliche Schweregrade annehmen und betrifft Menschen jeden Alters. Jedoch tritt Skoliose häufig während der Wachstumsphase in der Pubertät auf. Die Skoliosebehandlung in der Physiotherapie zielt darauf ab, die Krümmung der Wirbelsäule zu korrigieren oder zu stabilisieren. So können Schmerzen gelindert und die Funktionalität des Bewegungsapparates verbessert werden.

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Was ist Skoliose und wie wird sie behandelt?

Skoliose kann durch verschiedene Ursachen entstehen, wie etwa angeborene Fehlbildungen der Wirbelsäule, neuromuskuläre Erkrankungen oder im Zusammenhang mit anderen Krankheiten. In vielen Fällen ist die Ursache jedoch unbekannt. Die Symptome der Skoliose variieren je nach Schweregrad und können von leichten Rückenschmerzen über sichtbare Deformitäten bis hin zu erheblichen Einschränkungen der Atemfunktion reichen.


Die Behandlung der Skoliose in der Physiotherapie umfasst eine Kombination aus speziellen Übungen, manuellen Techniken und Atemtherapie. Durch den Einsatz dieser Techniken, soll die Wirbelsäule stabilisiert, die Haltung verbessert und die muskulären Dysbalancen ausgeglichen werden, die durch die Krümmung entstehen.
Physiotherapie kann bei leichteren Formen der Skoliose allein angewendet werden. Bei schwereren Fällen wird häufig eine Kombination aus Physiotherapie und anderen Behandlungsmethoden, wie etwa Korsetttherapie oder in extremen Fällen chirurgische Eingriffe, gewählt.

 

Ein zentraler Bestandteil der physiotherapeutischen Skoliosebehandlung ist das funktionelle Training. Dieses Training besteht aus gezielten Übungen, die darauf abzielen, die Muskelkraft und -koordination zu verbessern, insbesondere in den Bereichen, die durch die Krümmung der Wirbelsäule belastet werden. Durch die Kräftigung der Rückenmuskulatur wird versucht, das Fortschreiten der Krümmung zu verhindern und die Haltung zu verbessern.

 

Darüber hinaus spielt die Atemtherapie eine wichtige Rolle, insbesondere bei schwereren Skoliosen, die die Lungenfunktion beeinträchtigen können. Atemübungen helfen dabei, die Lungenkapazität zu erhalten und die Atemmuskulatur zu stärken, was besonders wichtig ist, um eine optimale Sauerstoffversorgung des Körpers sicherzustellen.

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Ziele der Skoliosebehandlung:

  • Haltungsverbesserung: Korrektur und Stabilisierung der Körperhaltung, um die Wirbelsäule in eine möglichst gerade Position zu bringen und Fehlhaltungen zu minimieren.
  • Schmerzlinderung: Reduktion von Rückenschmerzen, die durch muskuläre Dysbalancen und die Verkrümmung der Wirbelsäule verursacht werden.
  • Stärkung der Muskulatur: Aufbau und Kräftigung der Rückenmuskulatur, um die Wirbelsäule zu stützen und das Fortschreiten der Skoliose zu verhindern.
  • Verbesserung der Beweglichkeit: Erhaltung oder Verbesserung der Flexibilität der Wirbelsäule, um die Beweglichkeit des Rumpfes zu unterstützen.
  • Förderung der Atemfunktion: Unterstützung der Atemmuskulatur und Erhalt der Lungenfunktion bei Skoliosen, die die Atemkapazität beeinträchtigen.

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Typische Methoden und Techniken der Skoliosebehandlung:

  • Spezifische Kräftigungsübungen: Übungen, die darauf abzielen, die asymmetrischen Muskelkräfte auszugleichen, insbesondere durch die Kräftigung der Muskulatur auf der konvexen Seite der Krümmung.
  • Dehnungsübungen: Dehnung der verkürzten Muskeln auf der konkaven Seite der Krümmung, um die Beweglichkeit zu verbessern und muskuläre Verspannungen zu reduzieren.
  • Manuelle Therapie: Sanfte Mobilisationstechniken zur Verbesserung der Beweglichkeit der Wirbelsäule und zur Linderung von muskulären Verspannungen.
  • Atemtherapie: Spezifische Atemübungen, die auf die Stärkung der Atemmuskulatur und die Verbesserung der Lungenfunktion abzielen.
  • Haltungs- und Bewegungsschulung: Schulung des Patienten in ergonomischen Bewegungsabläufen und Haltungen, um die Belastung der Wirbelsäule im Alltag zu minimieren.

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Anwendungsgebiete der Skoliosebehandlung:

  • Idiopathische Skoliose: Die häufigste Form der Skoliose, bei der die Ursache unbekannt ist, tritt meist in der Wachstumsphase auf.
  • Neuromuskuläre Skoliose: Skoliosen, die aufgrund von neuromuskulären Erkrankungen wie Muskeldystrophie oder Zerebralparese entstehen.
  • Kongentale Skoliose: Angeborene Skoliosen, die durch Fehlbildungen der Wirbelkörper verursacht werden.
  • Degenerative Skoliose: Skoliosen, die im Erwachsenenalter durch degenerative Veränderungen der Wirbelsäule entstehen.

Die Skoliosebehandlung in der Physiotherapie ist ein umfassender und individueller Ansatz, der darauf abzielt, die Symptome der Skoliose zu lindern und die körperliche Funktion zu verbessern. Durch gezielte Übungen, manuelle Therapie und Atemübungen kann die Krümmung der Wirbelsäule stabilisiert, die Haltung korrigiert und die Lebensqualität der Betroffenen erheblich verbessert werden. In Kombination mit anderen therapeutischen Maßnahmen wie der Korsetttherapie kann die Physiotherapie eine entscheidende Rolle bei der langfristigen Behandlung der Skoliose spielen.